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Sie sind hier: EAB NRW Archiv 3-2002 /EAB Resser Mark - Gesellschaftlichen Herausforderungen stellen EAB Ortsverein Gelsenkirchen Resser MarkGesellschaftlichen Herausforderungen stellenVor 50 Jahren gründeten Bergarbeiter die Evangelische Arbeitnehmer Bewegung Resser Mark
Im selben Monat in dem vor 50 Jahren in England Elizabeth II. zur Königin gekrönt wurde, trafen sich in der kleinen Resser Mark in Gelsenkirchen elf evangelische Männer im Gemeindesaal der Kirchengemeinde und beschlossen, einen Evangelischen Arbeiterverein zu gründen. Der Verein sollte den evangelischen Bergarbeitern die Möglichkeit geben, sich regelmäßig zu treffen und über Fragen des Glaubens und der Gesellschaft nachzudenken. Im Hintergrund stand der Wunsch, den christlichen Glauben bewusst zu leben. Diese Anliegen werden bis heute in den Veranstaltungen berücksichtigt, Themen rund um "Kirche und Arbeitswelt" und Diskussionen mit Politikern bestimmen das Vereinsleben.
Seit 25 Jahren sind in der EAB auch Frauen dabei. So stand bei der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen die Ehrung von 25 Frauen im Mittelpunkt. Von den Gründungsmitgliedern lebt heute nur noch Georg Hermann, der beim Festgottesdienst durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Werner Künkler besonders geehrt wurde. In seiner Predigt betonte EAB- Präses Pfarrer Michael Blätgen, dass es heute immer noch darum gehe, in Bewegung zu bleiben, wie es im Namen des Vereins niedergelegt sei. Superintendentin Franke-Herber hob in ihrem Grußwort hervor: "Als EAB stellen Sie sich nicht nur den jeweiligen , sondern auch dem Zuspruch und dem Anspruch des Evangeliums." Auch Bezirksvorsteher Hans-Werner Mach und Vertreter der großen deutschen Parteien gratulierten der EAB Resser Mark. Besonders dankten die Mitglieder ihrem Vorsitzender Dieter Schaper, dass er die regelmäßigen Mitgliedertreffen immer wieder lebendig gestalte.
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