Sie sind hier: EAB NRW / Pressemitteilungen - Veröffentlichungen
1.1.2010 - Schlüsselübergabe
RICHARD-MARTIN-HAUS VERÄUSSERT! TROTZDEM BLEIBEN WIR MIT DEM HAUS VERBUNDEN! Hinter uns liegt eine schwere Zeit. Die Belegungszahlen des Hauses sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken und haben dabei längst die Marke unterschritten, bei der das Haus wirtschaftlich betrieben werden konnte. Der Landesverbandsrat der EAB hat daher im Frühsommer 2009 beschlossen, den Betrieb des Richard-Martin-Hauses zum 04.01.2010 stillzulegen. Eine weitreichende Entscheidung, vor allem für unsere MitarbeiterInnen vor Ort. Gemeinsam haben wir jedoch versucht, dass „Ruder“ herumzureißen. Viele Gedanken und Meinungen wurden ausgetauscht, viele Lösungswege beschritten. mehr...
Juni 2009 - Pressemitteilung Großunternehmen in der Krise
Mit großer Sorge betrachten wir die momentanen Krisen bei einigen Großunternehmen, die Arbeitsplätze kosten. Mit großer Sorge betrachten wir die momentanen Krisen bei einigen Großunternehmen, die Arbeitsplätze kosten. Selbstverständlich ist es gut und richtig alle Möglichkeiten zum Erhalt von Arbeitsplätzen auszuschöpfen, damit die Arbeitnehmer nicht wieder die Suppe auslöffeln müssen, die vorher von gierigen Banken und größenwahnsinnigen Managern zubereitet wurde. Dabei stößt unser sozialer Rechtsstaat mit seiner sozialen Marktwirtschaft, jetzt an die Grenzen. Die Entwicklung läuft zurzeit in eine Richtung, die selbstverständlich nur das Ziel kennt, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu Lasten der Allgemeinheit, d. h. der Steuerzahler zu sozialisieren! mehr...
Zusammen mit allen Arbeitnehmerorganisationen rufen wir Euch alle auf, gemeinsam – in Solidarität und demokratischer Mitverantwortung – zum 1.Mai mit allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gegen die, die für die in Wirkung und Ausmaß weltweite Finanzkrise und Wirtschaftskrise verantwortlich sind zu demonstrieren.
Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe Banker ganze Volkswirtschaften und die Beschäftigten in Not und Armut stürzen. Ebenfalls wehren wir uns entschieden dagegen, dass Banken nach den angerichteten Schäden systemrelevant sein sollen und ganze Industriezweige, deren Arbeitsplätze aufgrund der Finanzkrise gefährdet sin, es nicht sein sollen. Weiterhin fordern wir alle Politiker und ihre Parteien auf, endlich für einen gerechten Mindestlohn zu kämpfen.
Wir schließen uns dem Aufruf des deutschen Gewerkschaftsbundes an. mehr...
Am 22. September 2007 begann die Festveranstaltung um 09.30 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst.Fahnenträger mit Historische Fahnen und der Knappenchor „Schlegel und Eisen“ aus Herten zogen, gefolgt vom Landesverbandsvorstand und den Ehrengästen, in die Dreifaltigkeitskirche in Gelsenkirchen-Erle ein. mehr...
Bilderdateien pdf-datei: Größe: 16.13MB
Evangelische Arbeitnehmerbewegung
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Maiaufruf der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.
Wo bleibt der Mensch? - „Du hast mehr verdient.“
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Schwestern, liebe Brüder,
wieder einmal steht der größte Feiertag der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor der Tür, der 1. Mai. Seit Generationen kämpfen und stehen wir als Evangelische Arbeitnehmerbewegung Nordrhein-Westfalen in einer großen Tradition, gemeinsam mit den Gewerkschaften, Kirchen und uns nahe stehenden Organisationen, für die existenziellen und sozialen Belange der Menschen ein. Vieles was uns heute zugute kommt, ist in weitaus schwierigeren Zeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erstritten worden. Vieles von dem wir annahmen, dass es für immer gesichert sei ist in großer Gefahr, wieder zunichte gemacht zu werden. mehr...
Hilchenbach ist eine Alternative zu schmalen
Tagungskassen
Ein afrikanisches Sprichwort sagte:
"Offene Hände schenken mehr Freude als
saubere Finger."
Sie
läuft immer noch,
die Bausteinaktion der EAB Nordrhein-Westfalen.
Das Richard-Martin-Haus in Hilchenbach soll energietechnisch auf den neuesten
Stand gebracht werden. Bisher sind 12.000 Euro zusammengekommen, es werden noch
ca. 700 Menschen gesucht, die einmalig 50 Euro spenden. Die Landesverbände des
BVEA sollten auch in Essen nachfragen, wenn sie Räume für Tagungen benötigen. mehr...
Entlassungen bei Telekom
Mit
großer Betroffenheit und Sorge nehmen wir als Evangelische Arbeitnehmerbewegung
NRW die Ankündigung der Firma Telekom, mehr als 30.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zu entlassen zur Kenntnis.
Leider müssen wir immer mehr zur Kenntnis nehmen, dass es gerade die großen
Firmen sind, wie zuvor die Deutsche Bank, Siemens, BP usw., die nicht aus wirtschaftlicher
Not zu solchen Maßnahmen greifen, sondern einseitig zu Lasten ihrer Mitarbeiter/innen,
versuchen ihre Gewinne zu vervielfältigen. Ideen, Kreativität bei Dienstleistungen
und Produkten scheinen wenig gefragt zu sein und Managementfehler werden kaum
zur Kenntnis genommen. mehr...
Betriebsräte
können ohne Gewerkschaften kaum starke Verhandlungspartner sein.
Mit großem Befremden nehmen wir als Evangelische Arbeitnehmer die Bestrebungen neoliberaler
Kreise der Wirtschaft und Parteien zur Kenntnis, die seit 1949 bestehende und bewährte
Tarifautonomie, die auch durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Artikel
9) geschützt ist, in ihren wesentlichen Teilen außer Kraft zu setzen, um an ihrer
Stelle betrieblichen Bündnissen den Vorrang zu geben. mehr...
Als Evangelische Arbeitnehmerbewegung sehen wir die Erhöhung der Mehrwertsteuer um bis zu zwei Punkten, wie sie die Opposition vorschlägt, sehr kritisch.
Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer dieses Ausmaßes zur Sanierung der angeschlagenen Staatsfinanzen würde unweigerlich zu einer Mehrbelastung aller Konsumenten durch höhere Preise führen, was besonders die Arbeitslosen und sozial Schwachen treffen würde. Gleichzeitig würden auch die durch Börsenspekulationen getriebenen Öl- und Gaspreise zu einer gefährlichen Belastung des Bruttosozialprodukts führen. mehr...
Als Evangelische Arbeitnehmerbewegung nehmen wir mit großer Sorge zur Kenntnis, dass die neu gebildete Regierung in Nordrhein-Westfalen mit ihrem Koalitionspartner FDP auch auf dessen Betreiben, die mit der Vorgängerregierung abgeschlossenen sozialverträglichen Stilllegungen im Steinkohlebergbau (Zusage bis 2012) vorzeitig ab 2008 zu beenden. mehr...