Presse

Februar 2010 - EAB-NRW Pressemitteilung: Sonntag im Ausverkauf

1.1.2010 - Schlüsselübergabe

 

Juni 2009 - Pressemitteilung Großunternehmen in der Krise

  Stand 03.07.2010
Veröffentlichungen, Pressemitteilungen, Verbandsinformationen, Resolutionen der EAB-NRW

Hier sind unsere gesammelten Artikel, die in der Presse erschienen sind:

 

Unsere Gesellschaft braucht mehr Solidarität und gemeinsame Ziele

Maiaufruf 2010

Gemeinsam und solidarisch zusammenstehen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Schwestern, liebe Brüder,

seit Jahrzehnten ist der 1. Mai der große Tag an dem national wie international Arbeitnehmer für ihre gemeinsamen und sozialen Rechte und wirtschaftlichen Anliegen demonstrieren. In den letzten Jahren sind nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch weltweit, soziale und gemeinsam erkämpfte Errungenschaften zu Gunsten einer nur noch marktorientierten Werteordnung, die an den Menschen vorbei, unter die Räder gekommen. Die Ausreden, der konservativen und neoliberalen Politiker auch in unserem Land sind immer wieder die gleichen. Mit Schlagworten wie: Globalisierung - Es gibt weniger zu verteilen wurden den Menschen die unsozialen und teilweise menschenverachtenden Praktiken in unserer immer kälter werdenden Gesellschaft näher gebracht. Deshalb wehren wir uns als evangelische Arbeitnehmer dagegen: mehr...

Neu von der EAB - NRW - Pressemitteilung

Sonntag im Ausverkauf? Gründung der Allianz für den freien Sonntag NRW am 03.03.2010 in Düsseldorf
Der arbeitsfreie Sonntag ist bedroht. Die Zahl der „Sonntagserwerbstätigen“ wächst Jahr für Jahr. Die „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“, die immer weniger verlässliche Sozialzeiten und Zeitoasen kennt, kündigt sich darüber hinaus durch die starke Ausweitung von Samstags-, Abend- und Nachtarbeit an. Diese Entwicklung zeigt sich in allen Branchen.. mehr...als-PDF-Datei (68 kb)

Zwischenruf!

Einfrieren der Arbeitgeberanteile zur Krankenversicherung ab 2011 - Brief an Bundeskanzlerin Merkel (Werner Künkler)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
mit großer Betroffenheit haben wir, -die Evangelische Arbeitnehmer Bewegung - EAB - NRW e.V. - die Planung der neuen Bundesregierung zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Arbeitgeberanteile zur Krankenversicherung ab 2011 festgeschrieben werden. Dagegen sollen die Arbeitnehmeranteile weiterhin steigen.

Wir halten eine weitere Zerstörung der Solidargemeinschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern/Innen - wie sie z.B. durch Zuzahlung und Praxisgebühren usw. schon jetzt stattfindet, für unverantwortlich. mehr...   (PDF-Datei 41kb)

GPA -Gesellschaftspolitischer Ausschuss - Brief an Frau Ministerin Ursula von der Leyen (Gisela Michel)

Sehr geehrte Frau von der Leyen, die Evangelische Arbeitnehmer Bewegung - EAB - gratuliert Ihnen zur Ernennung als Arbeitsministerin der Bundesrepublik Deutschland. Wir hoffen, dass unser nachfolgender Vorschlag von Ihnen aufgenommen und umgesetzt wird, indem Sie sich klar und eindeutig für die Gleichstellung von Männern und Frauen hinsichtlich der Entgelte (Löhne und Gehälter) einsetzen. Denn es darf nicht sein, dass Frauen in Deutschland bei gleicher Leistung und Arbeit 1/3 weniger verdienen als Männer.

Wir weisen vehement darauf hin, dass in unserem Land alltäglich gegen Artikel 3, Absatz 1-3 des Grundgesetzes verstoßen wird. mehr... (PDF-Datei 50kb)

Schlecker nur ein Einzelfall? (Werner Künkler)

So stellt es sich dar, wenn wir die Reaktionen der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen betrachten. Die Leiharbeit wurde seinerzeit eingeführt, um Spitzen beim Personalbedarf zur Überbrückung abzudecken. Doch leider ist so gut wie nichts mit der Zulassung der Leiharbeit erreicht worden. Denn diese ursprünglich gute beschaffungspolitische Maßnahme wird überwiegend dazu missbraucht, um auf der einen Seite die Stammbelegschaften abzubauen, um sie dann auf der anderen Seite mit billigen Leiharbeitsverhältnissen auszutauschen.

Nur noch 60% der Arbeitsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland haben eine solide und mittelfristige Absicherung. 40% der Arbeitnehmer/innen sind in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt, außerhalb der einzelnen Tarifbereiche zu Billiglöhnen, zum größten Teil als „Aufstocker“.

Auf Kosten der Steuerzahler und der betroffenen ArbeitnehmerInnen erzielen Unternehmen wie Schlecker und viele Andere erhebliche Gewinne. mehr... (PDF-Datei 35 kb)

Zeitenwende  (Reinhard Ziegler)

Nachrichten erreichen uns oft nur noch als Info-Fetzen, die zu ordnen keine Zeit bleibt, weil Aktuelleres drängt. Also reduziert sich zum Beispiel der Klima-Gipfel von Kopenhagen zu „Konferenz gescheitert“, während das Kyoto-Protokoll von 1997 noch mit dem Etikett „Durchbruch gelungen“ glänzte. Diese Schlagworte sind ohne differenzierte Hintergrundausleuchtung wertlos. Die CO² -Konzentration in der Erdatmosphäre hat sich seit Kyoto dramatisch erhöht; allein im kurzen Zeitraum von 2000 bis 2004 stieg der weltweite Ausstoß von 24,6 Mrd. Tonnen auf 28,2 Mrd. Tonnen, in China gar von 2,4 auf 4,8 Mrd. Tonnen.

Was damals als Durchbruch gefeiert wurde, ist zum Dammbruch missraten. In 12 Jahren hat sich kein breites Problembewusstsein entwickelt. Das ist auch nicht verwunderlich angesichts einer Bedrohung, die bislang nur punktuell auf sich aufmerksam macht und für die es in der Menschheitsgeschichte kein Beispiel gibt.

Im Zeitraffer: In einem Zeitraum von 200 Millionen Jahren (Karbon bis Jura) wurde der Kohlenstoff in der Erdkruste gebunden, den wir Menschen seit ca. 200 Jahren durch das Verbrennen von Gas, Erdöl und vor allem Kohle wieder freisetzen. Die Geschwindigkeit, in der das geschieht, ist erdgeschichtlich ein Novum, weswegen Vergleiche mit CO²-Anstiegen früherer Epochen für die Beurteilung der Folgen nur bedingt taugen.

Das wäre – stark vereinfacht – die Ausgangslage für weiteres Denken und Handeln. ... eine zentrale Ursache: Billige Energie ... mehr... (PDF-Datei 66kb)

Dank an Margot Käßmann - Predigt in der Dresdener Frauenkirche am 1.1.2010

Krieg und Frieden (Werner Künkler)

Zu diesem Thema hat die Ratsvorsitzende der EKD, Frau Margot Käßmann, mit ihrer Predigt in der Dresdener Frauenkirche am 01.01.2010 reichlich Diskussionsstoff und eine große und unterschiedliche Meinungsvielfalt erzeugt.

Dabei hat sie als überzeugte Christin, ihre Überzeugung zum Frieden auf der Welt dargestellt. Wie es in der Weihnachtsbotschaft heißt „und Frieden auf Erden“. Dass es ihr dabei gelungen ist, den Krieg in Afghanistan, wie auch alle anderen Kriege, in ihrer Grausamkeit und Menschenverachtung wieder in den Blickpunkt zu rücken ist doch wunderbar, und wenn sie eine neue Kreativität zum Frieden anmahnt, so spricht sie aus christlichem Verständnis den Menschen aus dem Herzen.

.Viel zu lange sind Militärstrategien auf der ganzen Welt den Theorien des preußischen Militärschriftsteller und General v. Clausewitz gefolgt, der unter anderem auch gelehrt hat: „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ Viel zu lange glauben wir, dass Kriege unvermeidbar sind....

Wir Christen können der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche dankbar sein, dass sie dazu aufgerufen hat, das Kostbarste den Frieden zu bewahren. Das ist eine wichtige und richtige Einmischung in die politischen Entscheidungen. Frau Käßmann hat damit die Sensibilität bei den politisch Verantwortlichen gestärkt. mehr... (PDF-Datei 38kb)

1.1.2010 - Schlüsselübergabe

RICHARD-MARTIN-HAUS VERÄUSSERT! TROTZDEM BLEIBEN WIR MIT DEM HAUS VERBUNDEN! Hinter uns liegt eine schwere Zeit. Die Belegungszahlen des Hauses sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken und haben dabei längst die Marke unterschritten, bei der das Haus wirtschaftlich betrieben werden konnte. Der Landesverbandsrat der EAB hat daher im Frühsommer 2009 beschlossen, den Betrieb des Richard-Martin-Hauses zum 04.01.2010 stillzulegen. Eine weitreichende Entscheidung, vor allem für unsere MitarbeiterInnen vor Ort. Gemeinsam haben wir jedoch versucht, dass „Ruder“ herumzureißen. Viele Gedanken und Meinungen wurden ausgetauscht, viele Lösungswege beschritten. mehr...

 

Noch aktuell:

Juni 2009 - Pressemitteilung - Großunternehmen in der Krise

Mit großer Sorge betrachten wir die momentanen Krisen bei einigen Großunternehmen, die Arbeitsplätze kosten. Mit großer Sorge betrachten wir die momentanen Krisen bei einigen Großunternehmen, die Arbeitsplätze kosten. Selbstverständlich ist es gut und richtig alle Möglichkeiten zum Erhalt von Arbeitsplätzen auszuschöpfen, damit die Arbeitnehmer nicht wieder die Suppe auslöffeln müssen, die vorher von gierigen Banken und größenwahnsinnigen Managern zubereitet wurde. Dabei stößt unser sozialer Rechtsstaat mit seiner sozialen Marktwirtschaft, jetzt an die Grenzen. Die Entwicklung läuft zurzeit in eine Richtung, die selbstverständlich nur das Ziel kennt, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu Lasten der Allgemeinheit, d. h. der Steuerzahler zu sozialisieren! mehr...